Eva Nievergelt studierte Gesang bei Kathrin Graf und Liedgestaltung bei Irwin Gage und Esther de Bros am Konservatorium Zürich. Sie bildete sich bei Vera Rozsa in London, Margreet Honig in Amsterdam, Barbara Martig-Tüller in Bern und Judy Natalucci in New York weiter. In ihrer sängerischen und künstlerischen Tätigkeit pflegt sie ein breites Spektrum, zur Zeit hauptsächlich ein reiches Repertoire an Lied und Kammermusik mit Schwerpunkten auf zeitgenössischen Ensemblestückenund musikalischem Theater.
Mit dem Schlagzeuger Christoph Brunner formt sie das Duo canto battuto, das mit Kompositionsaufträgen ein ansonsten kaum existentes Repertoire für Stimme und Schlagzeug aufbaut und pflegt. Im September 2006 hatte das Musiktheater im delta der wörter (Annette Schmucki, Jean-Charles François) am Luzerner Theater Premiere.
Wichtige Impulse gab die Arbeit mit dem Collegium Novum Zürich (Beat Furrer, Luciano Berio, Annette Schmucki), ensemble aisthesis Heidelberg (Pierre Boulez), Contrapunkt St. Gallen (Sofia Gubaidulina), ensemble courage Dresden (Beat Furrer) und die zahlreichen Zusammenarbeiten mit GNOM, Gruppe für Neue Musik Baden (Werke von Andrew May, Mathias Spahlinger, Georges Aperghis, Beat Furrer, Helmut Lachenmann, John Cage und viele andere).
Auf eigene Initiative entstanden Harawi – Chant d‘amour et de mort / Zeitloses in der Zeit, Zeit für Zeitloses, Olivier Messiaens Lieder-Zyklus (mit dem Pianisten Paul Suits) in einem durch die bildende Künstlerin Sara Rohner gestalteten Licht-Raum, wie auch das Musiktheater pourquoi donc ce désir / Récitations-Abréviations (Georges Aperghis, Daniel Ott) mit der Schauspielerin Bettina Marugg.